Worauf es bei Software für Dachdecker ankommt.
Nicht Papierkram um des Papierkrams willen, sondern die Stellen, an denen dein Gewerk sonst Geld liegen lässt oder in Streit gerät.
Schaden dokumentieren, wo er ist
Fotos von der Schadstelle gehören zum Auftrag, nicht in die Handygalerie. Nimm sie auf dem Dach auf, auch ohne Empfang, und die App lädt sie hoch, sobald du wieder Netz hast. Der Tagesbericht hält fest, wer wann was gemacht hat.
Abschlagsrechnungen über den Bauverlauf
Ein Dach ist selten in einer Woche fertig, und Material geht in Vorleistung. Stell Abschlagsrechnungen und am Ende die Schlussrechnung. Die App zieht die Abschläge ab, damit die Summe stimmt.
Tagesbericht je Projekt
Wetter, Leute, Fortschritt: Der Tagesbericht hält fest, was an welchem Tag passiert ist. Er entsteht auf dem Dach in einer Minute und ist zwei Jahre später noch auffindbar.
Nachträge, wenn das Dach offen ist
Was unter den alten Ziegeln liegt, sieht man erst, wenn sie herunten sind: morsche Latten, durchfeuchtete Schalung, eine Unterspannbahn, die es nie gab. Fotografier den Befund und schreib aus dem laufenden Auftrag heraus einen Nachtrag. Das ursprüngliche Angebot bleibt unverändert daneben stehen.
Gerüst, Kran und Entsorgung als eigene Zeilen
Gerüststellung, Container für den Bauschutt, Kran oder Aufzug für die Ziegel: Das sind spürbare Summen, die im Angebot gern fehlen und trotzdem anfallen. Setz sie als eigene Positionen an, damit sie bezahlt werden und nicht deine Marge auffressen.
Aufmaß auf dem Dach ohne Netz
Zwischen Firstziegel und Dachboden ist der Empfang oft weg. Du nimmst die Fläche auf, fotografierst die Schadstellen und schreibst das Angebot, alles auf dem Gerät. Die App lädt hoch, sobald du wieder unten und im Netz bist.