WAS FÜR MALER & LACKIERER ZÄHLT
Die Punkte, an denen es sonst teuer wird
Kein Papierkram um des Papierkrams willen – sondern die Stellen, an denen Ihr Gewerk regelmäßig in Streit oder Nachzahlung läuft.
Streichen und Tapezieren getrennt kalkuliert
Zwei Leistungen, zwei Positionsbündel: Die App schlägt für Anstrich und Tapete jeweils eigene Arbeits- und Materialposten vor, statt beides in einen Quadratmeterpreis zu pressen. Der Kunde sieht, wofür er zahlt.
Zustand vorher festhalten
Der Fleck war schon da, der Riss auch. Fotografieren Sie den Raum vor dem ersten Handgriff und hängen Sie die Bilder an die Baustelle. Sie liegen beim Auftrag, nicht in der Handygalerie – und sind später auffindbar, wenn jemand behauptet, der Schaden sei beim Streichen entstanden.
Im Neubau steht selten ein Funkmast. Sie nehmen Flächen auf, schreiben das Angebot und legen los – die App speichert alles auf dem Gerät und gleicht ab, sobald Sie wieder Empfang haben. Nichts geht verloren, nichts muss abends nachgetippt werden.
Anzahl der Anstriche steht in der Position
Einmal deckend oder zweimal, mit Grundierung bei Nikotin und Wasserflecken, dunkler Ton auf heller Wand – das entscheidet über Stunden und Farbe. Schreiben Sie die Anzahl der Aufträge in die Position, statt sie im Quadratmeterpreis anzunehmen. Dann ist klar, was der Kunde bekommt, wenn er später mehr will.
Decken, Laibungen und Nischen gesondert
Eine glatte Wand geht schnell, eine Heizkörpernische nicht. Kleinteilige Flächen, Decken über Kopf und Fensterlaibungen kosten je Quadratmeter ein Vielfaches an Zeit. Setzen Sie sie als eigene Positionen an, damit die Mehrarbeit im Angebot sichtbar ist und nicht in der Wandfläche untergeht.
Farbton vor dem ersten Anstrich freigeben
Am Bildschirm sah der Ton anders aus als auf der Wand – das ist der häufigste Streit im Malerbetrieb. Legen Sie den Farbton mit dem Kunden fest, streichen Sie eine Musterfläche und fotografieren Sie die Freigabe. Das Bild hängt an der Baustelle, nicht in der Erinnerung.