Worauf es bei Software für Fliesenleger ankommt.
Nicht Papierkram um des Papierkrams willen, sondern die Stellen, an denen dein Gewerk sonst Geld liegen lässt oder in Streit gerät.
Untergrund als eigene Position
Estrich uneben oder noch zu frisch? Halte den Zustand mit Foto fest und setz Ausgleich und Grundierung als eigene Zeile ins Angebot, statt sie im Quadratmeterpreis verschwinden zu lassen. Kommt später mehr Arbeit dazu, hast du die Grundlage für den Nachtrag.
Abdichtung, die keiner vergisst
In Dusche, Bad und auf der Terrasse gehört die Verbundabdichtung auf die Rechnung, als eigene Leistung und nicht als stille Beigabe. Die App schlägt sie bei Feuchtbereichen mit vor, damit sie weder auf der Baustelle noch beim Geld hinten runterfällt.
Silikonfugen als Wartungsfuge
Silikon reißt und vergilbt mit der Zeit. Das ist Verschleiß, keine Nacharbeit. Vermerk im Übergabeprotokoll, dass die elastischen Fugen Wartungsfugen sind. So steht fest, dass eine spätere Erneuerung eine neue Leistung ist und keine kostenlose Reklamation.
Rand- und Bewegungsfugen einplanen
Bei großen Flächen, Übergängen und an Wänden brauchen Fliesen Luft zum Arbeiten. Setz Rand- und Bewegungsfugen als eigene Position ins Angebot, statt sie still im Meterpreis mitlaufen zu lassen. Dann ist belegt, dass sie eingeplant waren, falls später ein Riss zur Sprache kommt.
Fliesenspiegel vor Verlegebeginn festhalten
Muster, Verlegerichtung und Farbton legst du mit dem Kunden fest, bevor der erste Kleber angerührt wird. Ein Foto der freigegebenen Musterfläche hängt direkt am Projekt. Weicht die Erinnerung später ab, hast du den Beleg und nicht nur dein Wort.
Aufmaß ohne Netz
Im Rohbau steht selten ein Funkmast. Du nimmst die Flächen auf, schreibst das Angebot und legst los. Die App speichert alles auf dem Gerät und gleicht ab, sobald du wieder Empfang hast.