Worauf es bei Software für Bodenleger und Parkettleger ankommt.
Nicht Papierkram um des Papierkrams willen, sondern die Stellen, an denen dein Gewerk sonst Geld liegen lässt oder in Streit gerät.
Untergrund als eigene Position
Ausgleichen, Grundieren, Spachteln verschwinden nicht im Quadratmeterpreis, sondern stehen als eigene Zeile im Angebot. Das ist für den Kunden nachvollziehbar und für dich die Grundlage, wenn nachträglich mehr Arbeit dazukommt.
Abnahme mit Foto und Unterschrift
Fugen, Wölbungen, Knarren zeigen sich oft erst nach Wochen. Halte bei der Übergabe mit Fotos fest, wie der Boden aussah, und lass den Kunden auf dem Gerät unterschreiben. Das Protokoll hängt am Auftrag und bleibt unverändert.
Aufmaß ohne Netz
Im leeren Rohbau ist der Empfang meist so gut wie der Estrich trocken. Die App arbeitet vollständig auf dem Gerät weiter und gleicht später ab. Du nimmst auf, kalkulierst und schreibst das Angebot direkt vor Ort.
Estrich-Feuchte vor dem Verlegen festhalten
Ob der Estrich so weit ist, entscheidet sich vor dem ersten Brett und wird strittig, wenn sich Monate später Fugen zeigen. Halte den gemessenen Wert mit Datum und Foto direkt am Projekt fest. Weicht die Erinnerung später ab, hast du den Beleg statt nur dein Wort.
Verschnitt und Verlegerichtung im Angebot
Diagonal verlegt oder im Fischgrät gehen andere Mengen weg als im geraden Verband, und bei Muster und Maserung kommt Verschnitt dazu. Schreib die Verlegerichtung in die Position und rechne den Verschnitt sichtbar mit, statt ihn im Quadratmeterpreis zu verstecken und am Ende draufzuzahlen.
Altbelag, Entsorgung und Möbel als eigene Zeilen
Alten Belag herausreißen, Kleberreste abschleifen, Schränke rücken, Container stellen: Das ist Arbeit, die im Angebot oft fehlt und beim Kunden trotzdem anfällt. Setz diese Leistungen als eigene Positionen an, damit die Vorarbeit bezahlt wird und nicht im Belagspreis untergeht.