Worauf es bei Software für Stuckateure und Verputzer ankommt.
Nicht Papierkram um des Papierkrams willen, sondern die Stellen, an denen dein Gewerk sonst Geld liegen lässt oder in Streit gerät.
Qualitätsstufe steht in der Position
Ob Q2 oder Q3 vereinbart ist, entscheidet über Stunden. Die App führt die Stufe in der Position mit, sodass im Angebot schwarz auf weiß steht, welche Oberfläche der Kunde bekommt.
Abnahme mit Foto und Unterschrift
Risse und Unebenheiten zeigen sich, wenn der Putz durchgetrocknet ist, oft nach deinem letzten Tag auf der Baustelle. Halte den Zustand bei der Übergabe mit Fotos fest und lass unterschreiben. Das Protokoll bleibt danach unverändert.
Aufmaß ohne Netz
Rohbau heißt kein Empfang. Du nimmst Flächen auf, schreibst das Angebot und erfasst Stunden, alles auf dem Gerät und später von selbst abgeglichen.
Öffnungen sauber abgezogen
Fenster, Türen und Laibungen entscheiden über die abgerechnete Fläche. Du erfasst die Öffnungen beim Aufmaß mit, die App zieht sie von der Wandfläche ab, und die Laibung steht als eigene Position da, statt dass du am Abend zweimal nachrechnest.
Putzaufbau und Untergrund in der Position
Kalksandstein, Beton oder Poroton nehmen den Putz unterschiedlich an, und je nach Untergrund kommen Grundierung, Haftbrücke oder Armierungsgewebe dazu. Schreib den Aufbau in die Position, statt ihn im Quadratmeterpreis anzunehmen. Dann steht im Angebot, was du tatsächlich aufträgst.
Nachträge, wenn der alte Putz hohl liegt
Im Altbau zeigt sich erst beim Abklopfen, wie viel herunter muss. Halte den Befund mit Foto fest und schreib aus dem laufenden Auftrag heraus einen Nachtrag für Abschlagen und Entsorgen. Das ursprüngliche Angebot bleibt unverändert daneben stehen.